Wenn Krankenhäuser zum Ziel werden

Allein im vergangenen Monat wurden zwei Krankenhäuser der Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ zum Ziel der USA oder eines ihrer Verbündeten. In beiden Fällen ließ die Berichterstattung zu wünschen übrig – und von einer ausführlichen Aufklärung fehlt weiterhin jede Spur.

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Vor Kurzem veröffentlichte MSF die Liste ihrer getöteten Kollegen aus Kunduz. Mindestens 30 Menschen kamen bei dem Angriff auf das Krankenhaus ums Leben. (Foto: MSF)

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„Der tödliche Status Quo wird von der Bundesregierung verteidigt und gefördert“

Während die Augen der Weltöffentlichkeit auf den Irak, Syrien oder die Ukraine gerichtet sind, spitzt sich die Lage im „Heiligen Land“ weiterhin zu. Die Unruhen im Westjordanland und in anderen von Israel besetzten Gebieten haben ein neues Ausmaß erreicht. Und zur gleichen Zeit liegt der Gaza-Streifen, den die westliche Berichterstattung schon längst verdrängt hat, immer noch in Trümmern.

Max Blumenthal auf dem Russel Tribunal für Palästina in Brüssel im September 2014

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Das gesichtslose Gesicht des Drohnen-Krieges

Vor nicht allzu langer Zeit sorgte das US-amerikanische TIME-Magazin für Aufsehen, als man auf der Titelseite das Porträt einer junge Afghanin mit abgetrennter Nase und Ohren sehen konnte. Als Täter wurden damals fälschlicherweise die Taliban genannt. Das Gesicht von Aischa Raschid wird wohl kein Cover »zieren«. Eine US-amerikanische Drohne nahm ihr nicht nur die Familie, sondern zerfetzte auch das Gesicht des vierjährigen Mädchens.

Demonstration gegen den illegalen Drohnen-Krieg der USA in Waziristan (Foto: AAMIR QURESHI/AFP/Getty Images)

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Der Hund und die Taliban

Die Mainstream-Berichterstattung hat einen neuen Tiefpunkt erreicht. Während tagtäglich gemordet und gefoltert wird, man sich hier und da bekriegt, liegt der Fokus der Medien wieder einmal ganz wo anders.

Kabul, Afghanistan (Foto: Steve Mccurry)

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Obama: Der mit dem Tod prahlt

Es ist nicht allzu lange her, als Barack Obama mit dem Friedensnobelpreis geehrt wurde. Warum der US-Präsident einen solchen Preis nicht verdient hat, wurde in den letzten Jahren immer wieder deutlich. Nun hat er auf geschmacklose Art und Weise nochmal einen drauf gesetzt.

Foto: Reuters

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