Wenn Krankenhäuser zum Ziel werden

Allein im vergangenen Monat wurden zwei Krankenhäuser der Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ zum Ziel der USA oder eines ihrer Verbündeten. In beiden Fällen ließ die Berichterstattung zu wünschen übrig – und von einer ausführlichen Aufklärung fehlt weiterhin jede Spur.

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Vor Kurzem veröffentlichte MSF die Liste ihrer getöteten Kollegen aus Kunduz. Mindestens 30 Menschen kamen bei dem Angriff auf das Krankenhaus ums Leben. (Foto: MSF)

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Jemen und das große Schweigen

Vor mehr als zwei Wochen begann der Angriff auf dem Jemen. Seitdem hat das von Saudi-Arabien geführte Militärbündnis mehr als 650 Menschen getötet, unter ihnen zahlreiche Zivilisten. Mittlerweile spricht die WHO von mehr als 2.200 Verletzten und 600.000 Vertriebenen. Empörung gibt es jedoch keine. Stattdessen wird auf allen Seiten geschwiegen – oder gerechtfertigt.

Zerstörtes Haus im Jemen (Foto: Yahya Arhab)

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Zu Taliban umdeklariert

Viele zivile Opfer von US-Angriffen mit Drohnen werden in Afghanistan posthum einfach zu Extremisten erklärt. Und präzise sind die Angriffe auch nicht.

Ein Mann im Jemen passiert Graffiti gegen Drohnenangriffe. (Foto: Yahya Arhab/ EPA)

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