Des Mordes schuldig

Über die erfolglose Klage gegen Deutschland wegen der Unterstützung des Drohnen-Krieges.

Faisal bin Ali Jaber (Foto: Nicholas Kamm/ AFP/ Getty Images)

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Zu Taliban umdeklariert

Viele zivile Opfer von US-Angriffen mit Drohnen werden in Afghanistan posthum einfach zu Extremisten erklärt. Und präzise sind die Angriffe auch nicht.

Ein Mann im Jemen passiert Graffiti gegen Drohnenangriffe. (Foto: Yahya Arhab/ EPA)

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Leben unter den „Todesengeln“

Während die Weltöffentlichkeit gebannt auf die Gräueltaten des „Islamischen Staates“ im Irak und Syrien blickt, geht das Töten in einer anderen Region im Stillen weiter. In Afghanistan und Pakistan wird der Alltag der Menschen weniger durch Mordtaten bärtiger Extremisten beeinträchtigt, als vielmehr durch unbemannte Tötungsmaschinen.

Foto: Qantara

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Vergessene Malalas

Die Freude über den Friedensnobelpreis für die Kinderrechtlerin Malala ist riesig – doch die vielen anderen Aktivisten kennt kaum jemand. Abgesehen davon fragt man sich, ob man im Westen Malala überhaupt kennen würde, wenn sie nicht von einem Talib, sondern von einer Drohne angegriffen worden wäre.

Nabila (Foto: Reuters)

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Das gesichtslose Gesicht des Drohnen-Krieges

Vor nicht allzu langer Zeit sorgte das US-amerikanische TIME-Magazin für Aufsehen, als man auf der Titelseite das Porträt einer junge Afghanin mit abgetrennter Nase und Ohren sehen konnte. Als Täter wurden damals fälschlicherweise die Taliban genannt. Das Gesicht von Aischa Raschid wird wohl kein Cover »zieren«. Eine US-amerikanische Drohne nahm ihr nicht nur die Familie, sondern zerfetzte auch das Gesicht des vierjährigen Mädchens.

Demonstration gegen den illegalen Drohnen-Krieg der USA in Waziristan (Foto: AAMIR QURESHI/AFP/Getty Images)

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