Wochenrückblick (12.12. – 16.12.2012)

Durch den Tod des siebzehnjährigen Mohammad Salayme kam zu heftigen Ausschreitungen im Westjordanland. Der palästinensische Jugendliche wurde an einem israelischen Checkpoint erschossen. Daraufhin kam es zu Protesten und Zusammenstößen. Medien sprachen von einer „dritten Intifada“. Im Netz spielte sich zum gleichen Zeitpunkt eine „elektronische Intifada“ ab. Unter anderem wurde das Facebook-Profil der israelischen Soldatin, die für den Tod Salaymes verantwortlich gemacht wurde, verbreitet.

Der israelische Außenminister Avigdor Lieberman ist aufgrund von Untreuevorwürfen zurückgetreten. Lieberman und seine Partei sind bekannt für ihre rechtsradikalen Aussagen, unter anderem befürworten sie eine Deportation arabischer Israelis. Der Verlust Liebermans ist eine Erleichterung für beide Seiten.

In den USA kam er zu einem Massaker an einer Schule. Die Opfer waren Kinder und Lehrer. Damit flammte erneut eine Diskussion über das Waffengesetz in den Vereinigten Staaten auf. US-Präsident Obama sprach von Konsequenzen, vergoss Krokodilstränen.

In Syrien herrscht weiterhin Chaos und Verzweiflung. Die sogenannten Rebellen machten auf sich aufmerksam, indem sie eine ukrainische Journalisten entführten und mit ihrer Hinrichtung drohten. Währenddessen haben die USA die in Syrien aktive Al-Nusra-Front offiziell als Terrororganisation eingestuft. Die Al-Nusra-Front ist eines der Produkte des CIA und anderer westlicher Geheimdienste. Sie wurde von Anfang an gefördert und mit Waffen versorgt. Demnach haben die USA ihre eigenen Freischärler als Terroristen eingestuft, um der Irakisierung Syriens einen Schritt näherzukommen.

Ein Rückblick:

Der tragische Tod des Mohammad Salayme

Der junge Mohammad Salayme wurde vergangenen Mittwoch, an seinem Geburtstag, von einer israelischen Soldatin im Westjordanland ermordet. Seitdem ist es zu heftigen Ausschreitungen in den besetzten Gebieten gekommen. 

Auf Nimmerwiedersehen, Herr Lieberman!

Noch vor einigen Tagen warf Israels Außenminister Avigdor Lieberman Europa Judenfeindlichkeit vor. Nun tritt er aufgrund von Untreuevorwürfen zurück. Eine Erleichterung, denn auf Rassisten wie Lieberman kann man gut und gerne verzichten.

Krokodilstränen

In den USA hat wieder einmal ein bewaffneter Irrer ein Massaker veranstaltet. In einer Schule tötete der Mann 26 Menschen, darunter 20 Kinder. Die ganze Welt trauert mit den Amerikanern, US-Präsident Barack Obama hielt eine emotionale Ansprache, forderte Konsequenzen und vergoss falsche Tränen.

Die Irakisierung Syriens

In Syrien eskaliert weiterhin die Lage. Die vom Westen gestützten Rebellen geraten immer mehr außer Kontrolle und verüben ihre Gräueltaten. Dies haben nun auch westlichen Medien mehr oder weniger zugeben müssen. Währenddessen haben die USA ihre eigenen Schachfiguren offiziell als Terroristen eingestuft.

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