Obama bellt

Als es diesmal um Syrien ging, wurde Barack Obama deutlicher. „Falls es zum Einsatz von biologischen und chemischen Waffen kommen sollte, werde die USA eingreifen müssen“, so Obama. Schließlich muss man verhindern, dass al-Assad Massenvernichtungswaffen gegen seine eigene Bevölkerung verwendet. Des Weiteren hat er den syrischen Machthaber noch einmal dazu aufgefordert, zurückzutreten, damit ein „demokratischer Wandel“ in seinem Land durchgezogen werden könne. Wie dieser „Wandel“ ausschauen kann, ist uns schon aus dem Irak und aus Afghanistan bekannt.

Barack Obama hat sich mit seiner neuesten Drohung in Sachen Heuchelei ein weiteres Mal übertroffen. Einfach gesagt: Der US-Präsident sollte nicht mit dem Finger auf andere zeigen, während er selber „Dreck am Stecken“ hat. Er sollte nicht andere des Terrorismus beschuldigen, denn während er mit seinen Töchtern und seinem Hund im Garten hinter dem Weißen Haus spielt, sterben auf seinem Befehl tagtäglich unschuldige Menschen durch den Drohnenbeschuss in Afghanistan oder im Jemen. Obama sollte endlich damit aufhören, andere des Besitzes von Massenvernichtungswaffen zu beschuldigen, während die US-Armee im Irak und in Afghanistan Uran-Munition verschießt und damit tausende von Kindern von ihrer Geburt an entstellt und weitere abertausende radioaktiv verseucht. Des Weiteren sollte er nicht vor der kriegsmüden Weltöffentlichkeit von Massenvernichtungswaffen in einem arabischen Staat sprechen, denn die Lügen des Irak-Kriegs sind noch lange nicht unvergessen.

Barack Obama erhielt den Friedensnobelpreis, denn man verlangte von ihm Frieden. Er sollte die katatrophalen Kriege, die sein Vorgänger George W. Bush angezettelt hatte, beenden. Die Realität zeigt, dass Obama in keinster Weise besser als sein Vorgänger ist und den Nobelpreis damit nicht verdient hat. Er ist an der Spitze jenes Landes, indem terrorverdächtige Bürger ohne wenn und aber ermordet werden dürfen. Er führt jene Regierung, die Julian Assange durch die halbe Welt jagt und er ist derjenige, der sein größtes Wahlverbrechen brach, indem er Guantánamo nicht schloss. Während die US-Soldaten den Irak verließen und das Land im Chaos zurückließen, verlor man im Afghanistan-Krieg die Kontrolle, richtete Gaddafi hin und nun hat man es auf Syrien abgesehen. In Syrien spielt sich gegenwärtig ein grausamer Stellvertreterkrieg auf Kosten der Bevölkerung ab. Eine US-Intervention würde die Lage im Nahen Osten völlig eskalieren lassen. Es würde zu unzähligen Toten kommen.

Man sagt, dass bellende Hunde nicht beißen. Wollen wir hoffen, dass Obama nur gebellt hat.

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3 Gedanken zu „Obama bellt

  1. ich glaube bis zu den wahlen in den usa wird er nur bellen… für danach kann ich ihn nicht einschätzen… zumal er danach nichts zu verlieren hat… da wiederwahl in 2016 ausgeschloßen…

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