Afghanen betreiben Mundpropaganda und neigen zur Übertreibung

Als ich vorhin bemerkte, dass spiegel.online nun tatsächlich (und seltsamerweise) über die Zweifel zur Einzeltäter-Theorie bezüglich des Massakers in Kandahar berichtete, war ich nahezu positiv überrascht.

Dieser Zustand des „positiven Überraschtseins“ hielt sich allerdings in Grenzen, als ich den nächsten Absatz las. Dort wird nämlich kurzerhand behauptet, dass Nachrichten in Afghanistan gerne Mund-zu-Mund weiterverbreitet werden. Deshalb wurde wahrscheinlich auch in diesem Fall das Massaker nur hochgespielt und dramatisiert. Warum dies auf die Politiker in Kabul und auf die Regierung übergangen ist, ist unverständlich aber auch aufgrund der gegenwärtigen Lage eher unangenehm für die Besatzer.

Einfach gesagt: Den Afghanen wird schlicht und einfach nicht geglaubt. Spiegel.online will uns tatsächlich weismachen, dass die Menschen in einem Hundert-Seelen-Dorf nach so einem schrecklichen Vorfall nichts besseres zu tun haben, als Lügen zu verbreiten. Natürlich belügen sich die Dorfbewohner auch untereinander und übertreiben stets maßlos mit ihren Behauptungen.

Wenn es nach den westlichen Medien ginge, würde die Schuld wohl immer nur bei den Afghanen liegen.

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