Afghanistan und die Berichterstattung des Westens

Heute war ein trauriger Tag.

Afghanische Kinder in Kabul

Ich saß da und las mir wie so oft auf spiegel.online die Nachrichten des Tages durch, da traf mich schon die Schlagzeile. Ein wahnsinniger US-Soldat ging bewaffnet in ein Dorf in der afghanischen Provinz Kandahar und brachte dort innerhalb weniger Minuten sechszehn Menschen um. Unter ihnen waren afghanischen Medienberichten zufolge neun Kinder und drei Frauen. Es gibt zahlreiche Verletzte.

Der Täter befindet sich gegenwärtig in Gewahrsam, was auf ihn zukommen wird, darauf dürfen wir gespannt sein. Das afghanische Volk will ihn hängen sehen und seien wir uns einmal ehrlich, ob man nun die Todesstrafe befürwortet oder nicht, was hat solch ein Mensch als Strafe verdient? Soll man ihm das Leben nehmen oder ist sogar die Todesstrafe nicht gerecht genug? Was bringt es schon, wenn der Kerl tot ist? Die Toten bleiben trotzdem tot. Leider.

US-Präsident Obama versprach eine genau Untersuchung des Vorfalls. Ob der verrückte Soldat, wir können ihn auch Terrorist oder Massenmörder nennen, auch wenn es die westlichen Massenmedien nicht tun, für immer ins Gefängnis muss oder nur „unehrenhaft“ aus der Armee entlassen wird, wie es in der Vergangenheit schon des Öfteren der Fall war, steht noch offen. Letzteres wird wohl eher nicht der Fall sein, denn dann würde nicht nur das afghanische Volk (noch mehr) toben, sondern auch jeder rational denkende Mensch.

Sichtlich erschüttert scrollte ich weiter, bis ich im „Panorama-Teil“ von spiegel.online auf eine weitere traurige Nachricht stieß. In der Provinz Badakhschan wurde anscheinend schon letzte Woche ein ganzes Dorf von einer Lawine verschüttet. Fünfzig Menschen wurden bis jetzt tot geborgen. Man vermutet, dass die restlichen 150 Dorfbewohner ebenfalls tot seien. Ein ganzes Dorf wurde mit einem Schlag vernichtet.

So etwas findet man nicht als Schlagzeile oder in den aktuellen Nachrichten. Nein, man liest es mit einer Woche Verspätung im Panorama-Abschnitt. Man stelle sich vor, solch ein verheerendes Unglück würde in den Alpen passieren. Wir würden wohl mehrere Wochen lang mit Meldungen, Spendeaktionen, Trauerminuten und Spezialsendungen  überschüttet werden.  Die westlichen Medien aber berichten gegenwärtig lieber über Prinz Johan Friso, der ebenfalls von einer Lawine verschüttet wurde und von der schweren Zeit, die das niederländische Königshaus gerade durchmacht.

Wen interessiert da schon so ein Dorf in Afghanistan? Das Leid der Menschen kümmert hier niemanden. Den Westen interessiert es nicht, ob in irgendwelchen fernen Ländern Kinder erschossen werden, ob dort Menschen hungern, ob dort Krieg herrscht und ob dort gewisse Rechte existieren oder nicht. Den Westen interessiert die Lage in solchen Ländern nur, wenn es ihn betrifft, sprich, wenn ein deutscher ISAF-Soldat getötet wird oder wenn ein amerikanischer Hubschrauber abgeschossen wird. Am meisten Interesse besteht natürlich nur dann, wenn es etwas zu holen gibt. Das mag zwar sehr feindselig, boshaft und übertrieben meinerseits klingen, aber ist es denn nicht so? Hat es die Vergangenheit nicht schon so oft bewiesen?
Der Westen weiß, dass er nur Bestand hat, solange es Krieg, Unmut und Verzweiflung in den Ländern der Dritten Welt gibt. Anstatt dies zuzugeben, wird trotzdem eine Doppelmoral höchsten Ausmaßes an den Tag gelegt.

UPDATE: Afghanische Medien haben mittlerweile neue Interviews mit den Augenzeugen jener Nacht veröffentlicht. Einige Opfer die überlebt haben, berichten von mehreren Tätern. Falls sich diese Berichte als wahr erweisen sollen, würde das die Theorie des „einsamen Psychopathen“ fallen lassen. Gegenwärtig kann man nur abwarten, wie die angekündigten „Untersuchungen“ ablaufen werden.

Mittlerweile haben sich auch einige deutschsprachige Medien dazu gesinnt, die Einzeltäter-Theorie anzuzweifeln. Währenddessen erfährt man von Augenzeugen aus Kandahar immer mehr grausame Details. So wird von einem betrunken Mob berichtet, der kaltblütig durch das Dort wütete.
Ein 15-jähriger Überlebender erzählte, wie US-Soldaten seine Familie weckten und ihnen ins Gesicht schossen. Einige Leichen wurden mit Chemikalien verschüttet und verbrannt.

Links: http://www.pajhwok.com/en/2012/03/12/angry-lawmakers-shut-wolesi-jirga-protest-kandahar-killing
http://www.bbc.co.uk/pashto/afghanistan/2012/03/120311_hh-kandahar-update.shtml

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17 Gedanken zu „Afghanistan und die Berichterstattung des Westens

    • Meine Meinung über den Iran bzw. über dessen Regierung geht aus meinen anderen Artikeln deutlich hervor.

      Deshalb habe ich auch zu Ihrem Beispiel nichts mehr zu sagen.

      Allerdings besteht der Unterschied, dass die Regierung des Irans sowie ihre Milizen, Soldaten etc. für solche Schandtaten bekannt ist und sich nicht als „Demokratieverfechter“ und „Friedensverteiler“ respräsentieren, wie es die USA machen.

      In der US-Armee befinden sich wohl zuviel „Verrückte“, wie Sie diese Menschen bezeichnen. Sie verbrennen heilige Schriften, sie urinieren auf Leichen von Zivilisten und nun passiert sowas.

      Anstatt das Ganze aufzudecken, werden hier noch Täter gedeckt, da mittlerweile ziemlich klar ist, dass es sich um keinen Einzeltäter gehandelt hat.

      Hier gibt es kein „Versetzt euch in die Lage der Soldaten dort!“, nein, bei diesen Vorfall handelt es sich um vorsätzlichen Mord und niemand kann es schön reden, solange diese Fakten bestehen und solange man die Tränen von Vätern und Müttern, deren Kinder durch Kopfschüsse hingerichtet worden, sind, sehen kann!

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      • Na toll und deshalb tolleriert man die Taten der Taliban, verteufelt aber Ausrutscher. Was steht in der Bibel, die ja eigentlich Grundlage beider Glauben sein soll: Aug um Aug, Zahn um Zahn.
        Hier jault der Islam auf, aber das die Taliban Kinder und Frauen als Schutzschild nehmen, oooch das ist nun mal so. Einseitige Berichterstattung mit dem Hang zur Schlagzeilenpropaganda.

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  1. Hallo, Emran, einen Kommentar von Dir habe ich soeben auf JJBlog gelesen und den Hinweis auf Deinen Blog.

    Ich stimme Dir bei der Medienkritik teilweise zu, dass sie oft nicht so berichten, wie ich es auch wünsche. Nicht umsonst heißen sie inzwischen Mainstream-Medien.

    WAs der Amoklauf jetzt wieder in Afgh. angeht, ist heute ein vorzüglicher Artikel darüber auf den http://www.nachdenkseiten.de
    Der Autor dieses Artikels hat auch ein interessantes Buch darüber geschrieben: Amok – Kinder der Kälte – über die Wurzeln von Wut und Hass, von Götz Eisenberg.

    Wenn Du jeden morgen Spiegel online liest, wirst Du sicherlich nicht gut informiert. Der Spiegel – und online, sind inzwischen sehr neoliberal und informieren halb richtig. Besser bedient bist Du mit den nachdenkseiten.

    Deutschland hat sich in den letzten 20 Jahren, erst recht mit der Agenda-Politik von Schröder/Fischer zum großen Nachteil verändert.

    Jedoch sehe ich auch immer wieder, dass viele kleine Gruppen sehr tätig sind und auf Deiner Wellenlinie sind.
    Lies mal die Seite: http://www.imi-online.de Informationsstelle Militarisierung. Da erfährst Du überaus viel über die Kriege, die von der EU und Nato geplant sind und die Hintergründe.

    Alles Gute für Dich und viel Erfolg mit Deiner Gegen-Öffentlichkeitsarbeit.

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  2. Menschen sind subjektiv. Medien werden von Menschen gemacht ergo sind Medien subjektiv. Dank der modernen Psychologie wissen wir, dass Objektivität beim Menschen gar nicht vorhanden ist. Der Mensch wird von seinen Motiven geleitet ergo werden auch Medien von menschlichen Motiven geleitet. Ich glaube, dass erklärt die Situation der Medien möglichst logisch.

    Wenn man gute Berichterstattung haben möchte, so glaube ich, müsste man selbst vor Ort sein und sich ein Bild der Lage machen. Egal welches Medium für Informationen man sich vornimmt, alle sind geschwärzt vom subjektiven Blick des Journalisten. Aber selbst ein Selbstbildnis der Lage wird nicht objektiv sein können, denn nun trüben einen die eigenen subjektiven Wahrnehmungen.

    Objektive Medien sind einfach nicht möglich denke ich, aber ich lasse mich gern mit guten Argumenten überzeugen!

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    • Genau aus diesem Grund geht die Kritik ja auch darum, dass die Berichterstattung in den Medien einseitig ist, so dass wir – die Rezipienten – nur ein einseitiges Bild bekommen. Alle berichten das selbe, eine Differenzierung findet nicht statt.
      Also geht es nicht um die subjektiven (verschiedenen) Sichtweisen der einzelnen Journalisten, sondern um die Absicht, bestimmte Bilder in den Rezipienten zu erzeugen oder auszublenden.

      Das wird Manipulation genannt und hat mit „Journalismus“ gar nichts zu tun.

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      • Genau da setzte mein Kommentar auch ein: Um eine differenzierte Berichterstattung (also eine bei welcher der Leser sich selbst ein Bild machen kann) muss man vollkommen objektiv berichten.
        Ich verstehe deine Idee dann so: Man nehme mehrere unterschiedliche Berichte und vergleiche diese miteinander um sich ein (wahrscheinlich) vollständiges Bild der Lage machen zu können oder?

        Und ja es stimmt, wir werden manipuliert, dagegen kann ich wohl auch kein Argument bringen, aber wenn man weiß wie man mit solcher Manipulation umgehen muss, ist man relativ immun gegen selbige. Man muss nur im Bewusstsein haben, dass alles was „die“ sagen falsch sein kann.

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      • Gut, dann hatten wir uns daneben verstanden.
        Ja, ich muss so viele wie möglich Quellen von möglichst ALLEN Seiten lesen/hören/sehen, um zu einem möglichst vollständigen Bild zu kommen.
        Es wird immer noch MEIN Bild sein, aber die Annäherung an tatsächliches Geschehen ist eher möglich.

        Zur Manipulation, ja, da gebe ich Dir recht. Es ist auch hilfreich genau zu lesen und genau zu hören. Frage ich mich ständig: „Wem nützt es?“, komme ich sehr schnell zu einem ziemlich klaren Bild des dargestellten Geschehens.

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  3. Mir fällt bei diesem Thema immer nur ein, dass Terror durch Terror erzeugt wird. Wenn ich an Afghanistan und seine Geschichte denke, u.a. die sowjetische Besatzung, dann die Taliban Regierung, und all dieses unfassbare Leid, das das Volk seit Jahrzehnten erleidet, ist es wohl nicht erstaunlich, dass in einem derartig gebeuteltem Land Menschen zu Terroristen werden.
    Und was die einseitige Darstellung der Medien betrifft, selbstverständlich ist diese einseitig und zweckdienlich. Wie sollten sonst militärische Einsätze gerechtfertigt werden?! Die westliche Bevölkerung soll die arabische Welt als Bedrohung, als Feind wahrnehmen und wenn dies dann auch nicht mehr funktioniert, muss die westliche Welt als Retter des unterdrückten Volkes dargestellt werden…
    Aber in Anbetracht der aktuellen Diskussion über den Rückzug der internationalen Truppen, empfinde ich persönlich es als schwierig dort eine Entscheidung zu treffen. Denn das Land ist politisch betrachtet noch nicht stark genug, um den Aufbau allein zu gestalten und der Bevölkerung Sicherheit zu gewährleisten. Allerdings ist die Präsenz der internationalen Truppen auch nicht gerade hilfreich oder, in Bezug auf aktuelle Anlässe, sondern geradezu gegenläufig und hinderlich, oder?
    http://www.pollphin.de/poll/Politik-Wirtschaft-Soziales-Ausland-Internationales/Sollten-sich-die-westlichen-Truppen-aus-Afghanistan-bereits-vor-2014-zur%C3%BCckziehen-4704229

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  4. Ich finde den durchaus konstruktiv geschriebenen Eintrag gut. Aber berichten die afghanischen Medien nicht genauso subjektiv? Interessiert es sie, wenn bei uns ein Unglück passiert?

    @solveigh, drcidolphus, etc.
    Dann interessiert euch das vielleicht auch aus der Sicht eines Soldaten.
    Ich war ein halbes Jahr dort – und auch viel draußen unterwegs. Ich kann aus erster Hand sagen, dass die gesamte Strategie der Bundeswehr auf den Wiederaufbau ausgelegt ist. Präsenz zeigen, Afghanische Sicherheitskräfte ausbilden, mit deutschem Geld finanzierte Bauvorhaben überwachen (Schulen, Kraftwerke) und durchgängig kleinere Hilfsaktionen – wie etwa Generatoren an ein Krankenhaus oder im Winter Brennholz an ein Waisenhaus liefern. Wenn immer möglich werden für alles afghanische Ressourcen genutzt. Die Bauaufträge werden an afghanische Firmen vergeben und das Holz bei einem afghanischen Händler gekauft.
    Viele nette Gespräche auf der Straße und winkende Kinder prägen meine Erinnerung. Aber ich habe oft um mein Leben gefürchtet. Und zwei meiner Kameraden mussten ihr Leben lassen. Für euch nur Zahlen – für mich war es das vermutlich krasseste und einschneidenste Erlebnis meines Lebens.

    Und nicht nur das. In den Medien in Deutschland ist einem auch noch – entgegen der hier dargestellten Meinung – unglaublich viel Gegenwind entgegen geschlagen. Ich hab und hatte ein absolut reines Gewissen und wohl das ultimative (mein Leben) für das Wohl anderer riskiert, aber man wurde als Mörder dargestellt.
    Natürlich ist der Einsatz politisch motiviert. Und vielleicht war er das auch wirtschaftlich. Aber seit kurz nach dem Beginn war allen Beteiligten klar, dass das Geld, das dort reingesteckt wurde, nie wieder rauskommen wird. Deshalb ist dieser immer noch vorgeschobene Grund der ISAF-Gegner absolut belanglos. Es war von Anfang an das Ziel, das Land friedlich zu stabilisieren – und da spielt für mich ein wirtschaftlicher Hintergrund keine Rolle mehr. Denn es sollte mit einem humanitären und dem afghanischen Volk nützlichen Ansatz geschehen.

    Nur hat man sich da übernommen. Anfangs sind wir dort ja nichtmal in gepanzerten Fahrzeugen umhergefahren. Eine richtige Strategie kam erst im Laufe der Zeit – als es schon zu spät war. Und auch die Amerikaner haben das erkannt – auch zu spät. Wie viele Milliarden an Hilfsgeldern dort reingepumpt werden, die der amerikanische Steuerzahler (selbst nach den zu hohen Kosten der Hilfsaktionen selbst) nie wieder sehen wird.

    Und auch der Gegner und die Kultur wurden unterschätzt. Ich bin in einigen afghanischen Foren unterwegs. Und wenn es nicht so traurig wär, könnte ich schon fast darüber lachen. Da schreibt einer „Wir Afghanen müssen zusammen halten!“ und die die Hälfte der darauf folgenden Kommentare handeln davon, dass das nicht sein kann, weil die Schiiten, die Sunniten, die Uzbeken, die Hazara etc. keine echten Afghanen oder Muslime sind und bekämpft werden müssen.

    Wir haben dort unten geholfen und ich hatte ein gutes Gefühl dabei. Aber es wird wahrscheinlich nicht nachhaltig sein. Und die vielen Menschenleben waren umsonst… es wird mich mein Leben lang verfolgen.

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    • Ich habe absichtlich Links von afghanischen Medien beigefügt, die als seriös bekannt sind.

      Insbesondere Pajhwok-News berichtet sehr unabhängig und neutral und ist mit anderen afghanischen Medien, unter denen es natürlich auch sehr viele subjektive gibt, nicht zu vergleichen.

      BBC Persian berichtet regelmäßig auch über bestimmte, erwähnenswerte Vorfälle in Europa oder in den USA, wobei es sich klarerweise auf den zentralasiatischen Raum spezialisiert hat.

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  5. Es kann nicht nicht sein das ein einzige US Soldat 16 Menschen in eine Dorf in Afghanistan kalt blutig tötet und niemand könnte ihm auf halten kann das ist in Afghanistan nicht möglich weil in jede haus gebt es ein Waffe egal ob die Amerikaner da sind oder nicht sowas kann nur in Amerika geschehen als Beispiel zeigt die 11.9 als die 19 Räuber ganze Amerika in schrecken versetzt hat dann Fing an die gesamte westen mit dem Massenmörd an Afghanische und Irakische Bevölkerung 3000 Tausend töte Amerikaner die Bedauernwert ist gibt lange noch keine Richt Millionen unschuldige menschen zu töten

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  6. Im Westen ist die Augen zu und die Mund weit auf. nicht weil sie es müssen. nein weil sie es wollen…..
    in Arabische Muslimische Afrikanische Länder sind es anders da ist es die Augen weit offen und die Mund zu nicht das die es wollen nein weil sie es müssen….. es wird durch des westen Regierung auf uns gesetzt die ihre eigene bevölkerung unterdrück setzen

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  7. Pingback: Ungleiche Gerechtigkeit | Emran Feroz's Blog

  8. Pingback: Jahresrückblick 2012 | Emran Feroz's Blog

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