Mahmud, Hussein und Co.

„9/11 war das Werk der USA“ – das sagte heute der Mann mit dem „ungepflegten“ Gesicht, wie so viele behaupten, jener Mann, der mal sagte, Israel „müsse von der Landkarte getilgt werden“, wie viele Nachrichtenagenturen, die sich als seriös verkaufen wollen, berichteten.

Die Rede ist natürlich von Mahmud Ahmadinejad, dem iranischen Präsidenten, jene Figur, die Mullahs gerne als ihre Marionette verkaufen. Ein Punkt, der meiner Meinung nach immer wieder außer Acht gelassen wird, so denken immer noch zu viele Menschen, dieser Mann, den viele mit Hitler vergleichen, sei so etwas wie die „höchste Instanz“ im „Land der Arier“. Natürlich ist dem nicht so, die höchste Instanz im Iran ist das geistliche Oberhaupt, der „höchste Mullah“, Ayatollah Ali Khamenei, der immer das letzte Wort haben wird. Die „demokratisch Gewählten“ sind nur das „Vorzeige-Gesicht“.

Diesmal hat der werte Herr A. wieder etwas angestellt, was viele Menschen, auch die „Großmedien“, als „Eklat“ bezeichnen. Er hat es doch tatsächlich gewagt, vor der UNO-Vollversammlung zu behaupten, 9/11 sei ein „Insidejob“ gewesen, der den Zionisten nur zu noch mehr Macht und Einfluss verholfen habe. Die amerikanischen Diplomaten verließen demonstrativ den Saal, so wie einige andere, die österreichischen haben sich das Ganze gar nicht angetan, als sie hörten, dass Ahmadinejad eine Rede halten werde. Trotzdem bekommt man den Eindruck, wenn man sich das Video anschaut, dass dort trotzdem viele Diplomaten und Politiker sitzen bleiben und sich die Rede anhören, meines Erachtens nach eine „gehörige Masse“, die man nicht ignorieren dürfe.

Die Medien verkaufen die ganze Geschichte aber als etwas „Absurdes“, als einen „Eklat“, Ahmadinejad hat etwas gesagt, was man nicht sagen dürfe. Warum eigentlich? Ist das ganze denn so absurd und unrealistisch? Natürlich ist es falsch gleich auf Juden und Zionisten zu zeigen und antisemitische Bemerkungen fallen zu lassen, aber es ist genauso falsch, wie der von der US-Regierung „verkauften Wahrheit“ Glauben zu schenken, denn Skepsis zeigen auch viele bedeutsame EU-Politiker und andere Persönlichkeiten im Westen.

Auch Hussein kam zu Wort. Hussein wer? Ich rede natürlich von Barack Hussein Obama. Der meinte, dass die USA immer noch offen seien für Gespräche mit dem Iran und dass die Möglichkeit bestehe, dass ein „Staat Palästina“ im Jahre 2011 schon UNO-Vollmitglied sein könne, denn Hussein will den „Weg des Friedens“ gehen. Das sind ja alles schöne Worte, aber ob das ganze wirklich realisierbar ist, ist eine andere Frage, denn der Siedlungsbaustopp im Westjordanland läuft morgen Nacht ab. Das heißt, dann „dürfen“ die Israelis wieder weiter fleißig Siedlungen bauen und illegal Land beschlagnahmen.

Obama pocht derzeit auf eine drei-monatige Verlängerung des Baustopps, denn sonst würden die laufen Friedensverhandlungen scheitern. Auch wenn die Israelis ihr Moratorium verlängern würden, drei Monate sind einfach lachhaft, dann würde das „Kasperltheater“ eben in drei Monaten weitergehen und nicht übermorgen. Aber wer weiß, vielleicht wollen das ja Husseins Hintermänner sogar.

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Ein Gedanke zu „Mahmud, Hussein und Co.

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